QR Codes: gern gewollt, oft nicht gekonnt

Liebe Offline-Werber,

die Erfindung des QR-Codes war für euch sicher ein Segen. Endlich konntet ihr Printanzeigen mit dem peppigen Medium Internet verbinden. Und noch besser: seit dem Siegeszug der iPhones gibt es auch endlich die Möglichkeit, QR komfortabel zu nutzen.
Tolle Sache!

Doch erlaubt mir an dieser Stelle auch ein kritisches Wort: es reicht nicht, QR Codes einfach in eine Anzeige zu drucken.
Man sollte auch verstehen, warum und wofür man sie nutzt.
Ein Beispiel gefällig? Wenn ich mit einem Magazin gemütlich am Tresen sitze, einen Kaffee trinke und dabei über eine interessante Werbeanzeige stoße, dann bin ich geneigt, tatsächlich mein Handy zu nutzen und diesen Code auszuprobieren. Ich gehöre damit sicherlich noch zu einer Minderheit, aber immerhin: ich mache es. Doch dann… ?

Ihr lenkt mich in 9 von 10 Fällen auf eine lieblose Landingpage, die bestenfalls für Desktop-PCs mit einer Auflösung von 1.900 Punkten quer optimiert ist. Die Logik dahinter ist vermutlich, dass es ja schon eine Landingpage aus der Kampagne vom letzten Jahr gab, da habt ihr dasselbe Produkt vielleicht per Mail anstatt per Anzeige beworben.

Und das Ende vom Lied?
Ich lande auf einer Webseite die auf dem Handy nahezu unbenutzbar ist. Und erzählt mir jetzt bitte nicht, all diese missglückten Anzeigen wären für Leute gedacht, die zufällig ihr iPad mit sich führen…

Es reicht eben nicht, die Methoden zu kopieren. Man muss sie auch verstehen und sollte künftig vielleicht besser auf Landingpages mit Responsive Design setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Ditze

 

QR Codes: gern gewollt, oft nicht gekonnt
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