Newsletter 2014: ein Rückblick in fünf Akten

Seit nunmehr sechs Jahren hält unser ImPuls Newsletter unsere digitale Kundengemeinde über aktuelle Themen und Trends auf dem Laufenden. So bleiben gut 750 Entscheider und Webworker in ca. 300 Firmen stets am Puls der Zeit.

Bei der Vielfalt an Themen, die so über das Jahr abgedeckt werden, gibt es, wie in allen Lebenslagen, Bestseller und Ladenhüter. Welche Themen Sie besonders begeisterten und welche nach einiger Zeit im Postfach schon Staub ansetzten, erfahren Sie in unseren Tops und Flops des Jahres 2014:

Die interessantesten Newsletter

Die Öffnungsrate eines Newsletters funktioniert ein wenig so wie die Liebe auf den ersten Blick: es muss funken! Nur wenn die Betreffzeile Interesse, Abscheu oder andere Emotionen weckt, wird der Empfänger zum Klicken animiert. Was die Leserschaft zum Öffnen verleitet wird im A/B-Testing ermittelt, dazu später mehr. Im Schnitt wurde der der Impuls in diesem Jahr von 29.05% unserer Leser nachvollziehbar geöffnet. Über dem Durchschnitt lagen diese Newsletter:

1. ImPuls 12/2013: Achtung, Porno, 32,99%

2. ImPuls 5/2014: Google Links löschen, 31,86 %

3. ImPuls 10/2014: Online Shop des Jahres 2014, 29,75 %

Besonders bemerkenswert: Der „Porno“-Newsletter wurde am Freitag, den 20. Dezember 2013, versandt. Er befand sich damit im wohl härtesten Newsletter-Wettbewerb überhaupt – denn gerade an dem Tag feuerten die großen Online-Händler auf alles, was das digitale Marketing hergab. Übrigens: trotz des provokanten Titels gingen bei dieser Aussendung lediglich 2(!) Empfänger verloren – der überwiegende Teil der Leser hatte damit also kein Problem.

Die beliebtesten Artikel

Auch bei den weiterführenden Links innerhalb des Newsletters spielten die Urängste und Bedürfnisse des Menschen das größte Interesse ein. Durchschnittlich klicken 19,62% der Leser einen weiterführenden Link an. Diese Themen lagen weit darüber:

1. Rückblick auf #tripuls15, 75 %

2. Website gehackt in 7 Minuten, 54,29 %

3. Dubiose Pornofilm-Abmahnungen, 53,49%

Sonderpreis „unerwartete Treffer“

Die unerwarteten Treffer sind im Grunde der kollaterale Erfolg eines Newsletters. Neben den ‚Hauptartikeln‘ in einem Newsletter verweisen wir manchmal in den Kommentaren und Nebeninfos auf Themen, denen wir keine allzu große Bedeutung beimessen. Und dann kommen Sie, liebe Leser, und zeigen uns durch Ihre Klicks, dass unsere Nebeninfos manchmal spannender sind als die eigentliche Hauptstory. So geschehen mit diesen Themen:

1. Karriere-Seite (Verweis auf tripuls-Stellenausschreibungen), 31,91 %

2. J.P. Morgan Corporate Challenge 2014, 30,88 %

3. 11. Marburger Webmontag, 23,53 %

Sauerbier! Was keiner haben wollte

Kommen wir zur Kategorie ‚Dinge, die niemand wissen wollte‘. Manche Themen starten zwar vielversprechend ins Rennen um die Gunst der Leserschaft, enden aber leider als absolute Ladenhüter. Im Gegensatz zum Mauerblümchen, das niemand zum Tanz auffordert, haben unsere Artikel glücklicherweise kein geknicktes Ego. Die Artikel-Flops des Jahres 2014:

1. .berlin kommt an

2. Die bequeme Sicht auf Text und Bild

3. Spam-Ordner täglich kontrollieren

Stärkste A/B Tests

Beim  bereits erwähnten A/B Testing versenden wir einen Newsletter in zwei Varianten. Jede Variante hat eine eigene Betreffzeile – und unser Tripuls Mailcenter misst automatisch, welche Betreffzeile innerhalb von 6 Stunden mehr Empfänger zum Öffnen verleitet.

Die Kandidaten mit der größten Steigerung der Öffnungsrate haben wir für Sie zusammengefasst:

Betreffzeile A: Fachverband SHK im neuen Look, 16,7 %
Betreffzeile B: Erklärvideos in der Praxis, 10,1 %
Steigerung der Öffnungsrate durch A/B Testing: 65%

Offenbar wollten die Leser lieber auf die neue Website eines Kunden schauen denn auf ein neues Erklärvideo.

Betreffzeile A: Website geknackt in 7 Minuten, 8,7 %
Betreffzeile B: .berlin kommt, 5,8 %
Steigerung der Öffnungsrate durch A/B Testing: 50%

Die wenigsten Kunden hatten offenbar Bedarf an einer Domain .berlin

Betreffzeile A: Impressum für Xing-Profile, 15,2 %
Betreffzeile B: fröhlicher Franke ärgert Air Berlin, 11,1 %
Steigerung der Öffnungsrate durch A/B Testing: 37%

Potenzieller Ärger auf Xing sprach die Leser offenbar mehr an als ein lustiges Video.

Die Statistik zeigt: A/B Testing lohnt sich. Ein erfolgreicher Test steigert die Öffnungsrate des Newsletters um bis zu 50%. Wer dieses Potenzial nutzt, ist klar im Vorteil.

Ausblick

Scham, Angst und Erfolg  waren die Themen, die dieses Jahr besonders viel bewegten. Allerdings immer garniert mit fundierten Informationen über die digitale Welt. Porno-Abmahnungen und Hackerangriffe stehen der tripuls Unternehmenskultur gegenüber – wahrlich Kandidaten von unterschiedlichen Seiten des Themenspektrums. Eins haben sie jedoch gemein: Sie bewegen die Menschen. Und darauf kommt es uns an.

Wir wollen etwas bewegen, wollen informieren und relevant sein. Bleiben Sie uns auch zukünftig treu um weiterhin aktuelle Informationen aus allen Lebenslagen zu erhalten. Sie haben den Newsletter noch gar nicht abonniert? Dann schauen Sie doch im ImPuls-Archiv bei der Anmeldung vorbei (rechte Spalte) – das Abo ist kostenfrei.

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Die charmante Agentur aus Marburg

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